Naturgewalten Stürme

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Naturgewalten Stürme

Beitrag von Admin am Do Apr 27, 2017 3:20 pm

Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Stürme haben die Entwicklung der Erde dramatisch beeinflusst. Aber auch die Geschichte des Menschen ist durch die Naturgewalten geprägt. Ihre Spuren finden sich in unseren Mythen und Sagen, aber auch in historischen Ereignissen von Kriegen bis hin zum Untergang ganzer Reiche. Und auch wenn wir heute nicht mehr Götter oder übernatürliche Mächte als ihre Auslöser sehen: Naturereignisse gehören weiterhin zu den Phänomenen unseres Planeten, die für uns unbeherrschbar und meist auch unbezähmbar sind.

Sturmarten und wie sie heißen

http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/punkt/zyklon-tornado-orkan-sturmwissen-100.html


Wirbelsturm

Eigentlich jedes Windphänomen, bei dem Luft schnell um eine Achse kreist. Meistens sind tropische Wirbelstürme gemeint. Sie entstehen auf dem Meer, wo Luft über warmem Wasser aufsteigt, immer mehr Luft mit sich reißt und durch die Drehung der Erde in Rotation versetzt wird. Treffen die bis zu 1000 km großen Wirbel auf Küsten, können sie enorme Zerstörungen anrichten.



Hurrikan

Ein tropischer Wirbelsturm, der im Nordatlantik oder dem Nordostpazifik auftritt. Die typische Saison dauert von Ende Mai bis Ende November und bringt ein bis zwei Dutzend Hurrikans, die in alphabetischer Folge Vornamen bekommen. 2005 werden es über 30. Der schlimmste ist Nr. 11: Katrina, die New Orleans völlig verwüstet und über 1000 Menschen tötet.



Taifun

In Ost- und Südostasien heißen die tropischen Wirbelstürme Taifune. Im Durchschnitt sind sie noch größer, noch stärker und bringen noch mehr Regen mit als Hurrikans oder Zyklone. Bis zu 380 Kilometer pro Stunde messen Meteorologen bei Supertaifun Haiyan im November 2013. Auf den Philippinen tötet er viele tausend Menschen und macht Millionen obdachlos.[

img(250px,150px)]http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/schulfernsehen/sturmarten-taifun-zyklon-orkan-104~_v-img__16__9__m_-4423061158a17f4152aef84861ed0243214ae6e7.jpg?version=996dc[/img]

Zyklon

Zyklon im Mittelmeer? Ein Übersetzungsfehler. Unwetter „Cleopatra“, das im November 2013 auf Sardinien Städte überflutet und 18 Menschen tötet, ist kein Wirbelsturm und stammt nicht aus dem Indischen Ozean oder Südpazifik. Die dortigen Zyklone wüten tödlicher als alle anderen Wirbelstürme: 2008 sterben beim Zyklon Nargis in Myanmar 100.000 Menschen.



Tornado

Luftwirbel, die über Land entstehen, heißen Tornados, in Deutschland auch Windhose, in den USA Twister. Sie sind meist kleiner als ihre über dem Meer entstandenen Geschwister, aber schneller – bis zu 500 km/h – und extrem unberechenbar. Tornados entstehen überall, wo es Gewitter gibt. Die USA zählen jährlich über 1000 Tornados, Deutschland mehrere Dutzend.



Orkan

Das Wort stammt zwar aus Südamerika, von huracán, dem Windgott der Maya. Doch Orkan steht heute für starke Stürme in Mitteleuropa - manchmal fast 300 km/h schnell. Sie entstehen vor allem im Herbst und Winter, wenn heiße Tropen- auf eisige Polarluft trifft. Seit Jahren richten sie immer extremere Schäden an, wie Kyrill 2007: 47 Tote, 10 Milliarden Euro Sachschäden.



Blizzard

Ein seltener, heftiger Schneesturm, oft in Orkanstärke, mit starken Schneeverfrachtungen. Vor allem in Nordamerika gefürchtet. Dort legt der Great Lakes Blizzard Ende Januar 1977 mehrere US-Bundesstaaten und große Gebiete in Kanada tagelang lahm, bringt haushohe Schneeverwehungen und tötet 29 Menschen.




[b]Sandsturm


Spektakuläre Sandstürme wie hier in China sind eigentlich meist Staubstürme, die vom Boden kilometerweit in die Luft reichen und Millionen Tonnen Material verfrachten können. Ein echter Sandsturm ist eine bodennahe Welle aus Sand. Die aber wird so dicht, dass sie das Atmen unmöglich, Mobilfunknetze stören und Straßen unpassierbar machen kann.



Hagelsturm

Feuchte Luft, starke Aufwinde und labile Luftschichten führen am 12. Juli 1984 zum bis dahin größten Schadensfall für deutsche Versicherungen: Beim Münchner Hagelsturm donnern eine halbe Stunde lang teils tennisballgroße Hagelkörner zu Boden. Eine Viertel Million Autos sind danach zerbeult, 70.000 Häuser beschädigt und hunderte Menschen verletzt.

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Re: Naturgewalten Stürme

Beitrag von Admin am So Apr 30, 2017 2:13 pm

30. April 2017 : US-Bundesstaat Texas:
Mindestens fünf Tote durch Tornados


http://www.deutschlandfunk.de/us-bundesstaat-texas-mindestens-fuenf-tote-durch-tornados.1939.de.html?drn:news_id=739384






Im US-Bundesstaat Texas sind durch eine Reihe von Tornados mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Feuerwehr ist besonders die Stadt Canton östlich der Millionen-Metropole Dallas schwer getroffen worden. Die Einsatzkräfte rechnen demnach damit, in den nächsten Stunden weitere Tote zu finden. Den Berichten zufolge wurden Dutzende Menschen verletzt und der Polizei liegen mehrere Vermissten-Meldungen vor.

Mindestens drei Wirbelstürme hatten am Abend und in der Nacht die Region östlich von Dallas heimgesucht. Viele Häuser wurden beschädigt und auf einer Autobahn wirbelten die Tornados Dutzende Autos durch die Luft. Die Behörden sperrten etliche Hauptverkehrsstraßen aus Sicherheitsgründen, da der US-amerikanische Wetterdienst mit weiteren Tornados rechnet.
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